Freitag , 19 Oktober 2018
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Weddellrobbe, Antarktis


Die Weddellrobbe (Leptonychotes weddellii) gehört zu den am häufigsten vorkommenden Robben der Antarktis. Wenn man als Gast in diese verlassene Welt eintaucht und auf einer Eisscholle liegt dann plötzlich diese riesige Robbe, dann ist man natürlich entzückt.

Es gibt Untersuchungen wie einzelne Tiere auf die Präsenz des Menschen reagieren – und in den meisten Fällen, ist das in der Antarktis problemlos. Die Weddellrobbe hat unser kleines Schlauchboot längst registriert, kurz den Kopf gehoben und hat dann genüßlich weitergeschlafen. Eine No-Problem-Variante also.

Die meisten Pinguinarten reagieren ähnlich entspannt. Was bei den brütenden Pinguinen noch dazu wegfällt, ist die Anwesenheit von Skuas (Raubmöwen), die sich Eier oder auch Jungtiere aus Nestern holen. Wenn Menschen in der Nähe sind, sind merklich weniger Skuas vorhanden. Das haben etwa Untersuchungen in Port Lockroy gezeigt.

Weddellrobbe, Antarktis

Lass mich in Ruhe…

Weddellrobbe, Antarktis

Wer stört mich da?

Geografisch beginnt die Antarktis südlich des 50. Breitengrades. Damit gehören auch die Inseln South Shetlands und South Orkney bereits zu Antarctica.

Für Besucher ist vor allem die Küstenregion mit den vielen Seevögeln und Pinguinen von Interesse.  Während des kurzen Südssommers blüht das Leben hier vollständig auf.

Immer wieder fragen mich Freunde und Bekannte, welche Regionen der Welt mich am meisten fasziniert haben. Die Antarktis gehört definitiv dazu — und dieses Thema war und ist immer wieder hier im Blog vertreten.

Antarktisreisen beginnen entweder in Punta Arenas (Chile) oder in Ushuaia (Argentinien). Frühest mögliche Abfahrten sind November, die letzten Fahrten finden im Feber/März statt.

Weitere Informationen:

http://www.hurtigruten.com/de/

hurtigruten






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