Samstag , 25 Mai 2019
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Antarktis



Weddellrobbe beim Sonnenbad, Yankee Harbour, South Shetland, Antarctica

Über Yankee-Harbour, dem Naturhafen auf der Greenwich Island, haben wir hier schon mal berichtet. Es ist ein großartiger Ort um so manche Tiere zu beoabachten. Über manche davon stoplert man fast – weil sie sich so wunderbar in die Landschaft einfügen. Das hat nichts mit der Größe zu tun, wie man bei dieser Weddellrobbe (Leptonychotes weddellii) unschwer erkennen kann. Der Bulle war sicher 2,5 m lang und brachte mehrere hundert Kilo auf die Waage (im Lexikon steht bis zu 450 kg). Fluchtverhalten kennt das Tier schon alleine deswegen nicht, weil es an Land keine Feinde hat. Im Meer ist sein Mehr lesen »

Yankee Harbour, Greenwich Island, South Shetland Is, Antarctica

Yankee Harbour ist ein kleiner Naturhafen auf Greenwich Island auf den South Shetland Islands. Die Bucht von Yankee Harbour ist wegen ihres Tierreichtums weithin bekannt. Das ist auch der Grund, warum zahlreiche Antarktis-Expeditionskreuzfahrten hier einen Stopp einlegen. Am Fuss des Berges findet man für hiesige Verhältnisse sogar eine recht üppige Vegetation aus Moosen und Flechten und sogar die beiden Blütenpflanzen-Spezies – Antarktische Schmiele (Deschampsia antarctica) und Antarktische Perlwurz (Colobanthus quitensis) Yankee Harbour wurde zudem auch von der Umweltschutzorganisation BirdLife als „Wichtiges Vogelschutzgebiet“ bezeichnet. Hier brüten rund 5.000 Paare von Eselspinguinen, Skuas sowie Sturmschwalben. Regelmäßig wird der geschützte Naturhafen auch von Mehr lesen »

Der Himmel über Wilhelmina Bay, Antarctica/Antarktis

In unserem Winter herrscht in der Antarktis der Sommer. Das ist auch die einzige Jahreszeit, wo man hier herkommen kann. Und es ist atemberaubend schön hier. Der Sommer ist sehr kurz, aber er bringt volles und pralles Leben. Das gilt vor allem für die Küstenregionen, wo unzählige Pinguine und Seevögel brüten und Wale sich sattfressen. Die weitere Sensation ist die Schönheit dieser Landschaft, die einem sofort einfängt. Hier am Ende der Welt ist man so klein, so winzig und so sehr den Gewalten der Natur ausgesetzt. Antarktika ist die letzte Bastion der Welt – der Kontinent, der als allerletzter entdeckt Mehr lesen »

Weddellrobbe, Antarktis

Die Weddellrobbe (Leptonychotes weddellii) gehört zu den am häufigsten vorkommenden Robben der Antarktis. Wenn man als Gast in diese verlassene Welt eintaucht und auf einer Eisscholle liegt dann plötzlich diese riesige Robbe, dann ist man natürlich entzückt. Es gibt Untersuchungen wie einzelne Tiere auf die Präsenz des Menschen reagieren – und in den meisten Fällen, ist das in der Antarktis problemlos. Die Weddellrobbe hat unser kleines Schlauchboot längst registriert, kurz den Kopf gehoben und hat dann genüßlich weitergeschlafen. Eine No-Problem-Variante also. Die meisten Pinguinarten reagieren ähnlich entspannt. Was bei den brütenden Pinguinen noch dazu wegfällt, ist die Anwesenheit von Skuas Mehr lesen »

Brauner Skua, Half Moon Island, Antarctica

Tiere, die sich nur von Tierbabies oder Eiern ernähren, genießen nicht gerade den Ruf sehr „sympathisch“ zu sein. Das gilt auch für den Braunen Skua, der auch unter dem Namen Subantarktikskua (Stercorarius antarcticus) bekannt ist. Diese Raubmöwe ernährt sich von kleinen Fischen und während der Brutsaison von Pinguinen auch von deren Küken und Eiern. Die Skuas selbst leben auf den Falklandinseln und an der Küste Patagoniens. Wenn man in der Nähe einer Pinguinkolonie ist, ist fast immer auch ein Skua anwesend, der nur darauf wartet, bis ein Pinguin-Elternteil das Nest unbeaufsichtigt läßt. Die Anwesenheit von Skuas macht die Pinguine natürlich Mehr lesen »

Zügelpinguin mit Nachwuchs, Half Moon Island, Antarctica

Während des Südsommers (November bis Feber) blühen die Küsten der Antarktis förmlich auf: Eine unglaubliche Vielzahl an Tieren kommt hierher und feiert Hochzeit und den Nachwuchs. Dazu gehören auch die knapp 80 cm großen Zügelpinguine (Pygoscelis antarctica), die in großen Kolonien hier brüten. Der Zügelpinguin lebt vor allem im Westen und Norden der antarktischen Halbinsel, außerdem auch noch an der antarktischen Küste und auf wenigen subantarktischen Inseln im Südatlantik. Sein charakteristisches Merkmal ist ein schwarzer, schmaler Streifen, der sich vom Hinterkopf über die Kehle zieht – und so aussieht als habe er Zügel um den Hals. Der Bestand wird auf Mehr lesen »

Tafeleisberg vor Elephant Island, South Shetland, Antarctica

So schön und friedlich es hier auch aussieht, so unberechenbar und brutal kann es hier – vor Elephant Island – sein. Diese Sommertage, wie hier auf den Fotos, sind sehr sehr selten. Obwohl die Insel auf vielen Antarktis-Expeditionskreuzfahrten angelaufen werden soll, so gelingt es wegen des schlechten Wetters nur sehr selten. Das Meer, das hier flach und ruhig wie ein Binnensee wirkt, kann zu einer alles verschlingenden Urgewalt werden. Der Grund, warum ausgerechnet Elephant Island heute im Blog ist, ist ein Besonderer: Am Ostermontag, dem 24. April 1916, stach Ernest Shackleton mit fünf seiner Männer von hier aus in See, Mehr lesen »

Spuren: Boot im Lemaire-Kanal, Antarctica

Ein Boot, das uns auf dem Weg in den Lemaire-Kanal/Antarktis entgegengekommen ist. Manchmal schien das Wasser in der Antarktis so dickflüssig wie Öl. Aber das hatte nur mit seiner tiefschwarzen oder tiefblauen Farbe zu tun.Es war genauso wie Wasser auch sonstwo. Ich habe sogar davon probiert und es gekostet. Es war salziger als das Meerwasser, das ich zuvor probiert hatte. Als ich das erste Mal hier unterwegs war, wollte ich wissen, ob man auch andere Schiffe sieht, die hier unterwegs sind. Und einmal hat mir der Expedition-Leader gesagt, dass es mehrere in unmittelbarer Umgebung gab. Wir sahen sie nur nie. Mehr lesen »

Köningspinguin-Kolonie Fortuna Bay, South Georgia

Natürlich habe ich die Fotos schon lange und habe damit auf einen ganz bestimmten Tag gewartet. Diese Bilderserie unterstreicht meine Begeisterung für Südgeorgien (South Georgia) – und es sind die wahrscheinlich allerbesten Bilder, die ich von dort machen konnte. Eines gleich vorweg: diese Fotos sind nicht bearbeitet, sondern sie bilden das ab, was diese sub-antarktische Insel ausmacht. Und dabei kann man auch erkennen, welche atemberaubende Landschaft hier am Ende der Welt vorherrscht. Die Fotos entstanden am Weihnachtstag 2014. Das Wetter war großartig: es hatte +13 Grad und wir hatten den Vormittag in Grytviken/King Edward Point verbracht und sind anschließend Richtung Mehr lesen »

Königspinguine, Fortuna Bay, South Georgia, Antarctica

South Georgia (Südgeorgien) gehört zu den Regionen Antarcticas, wo die größten Königspinguinkolonien leben. Wer diese faszinierenden Tiere also sehen will, muss dorthin reisen. Ich hatte das Glück mit der FRAM zwei Tage lang im Dezember 2014 dort gewesen zu sein. Es herrschte Kaiserwetter mit Temperaturen von plus 13 Grad (eine Art Föhn, die dann zu einem Wetterumschwung führte, der nahezu alle seekrank werden ließ). Königspinguine werden rund einen Meter groß und gehören neben den Kaiserpinguinen zu den größten der Gattung. Das Brutgebiet der Könispinguine erstreckt sich ausschließlich auf die subantarktischen Inseln  – wie etwa Südgeorgien, Macquarie, Crozet und Kerguelen sowie Mehr lesen »