Montag , 22 April 2019
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Kalligraf in Guilin, Guangxi, China


In Europa hat die Kalligrafie an Bedeutung verloren. In China gilt sie jedoch immer noch als hohe Form der Kunst. Wichtiger als die Lesbarkeit ist dabei die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen. Man gibt dem Kalligrafen einen Auftrag, in dem man zum Beispiel einen Namen nennt. Anschließend kreiert er mit unglaublicher Leichtigkeit ein ganzes Gedicht rundherum. Gepinselt wird auf einer Schreibleinwand, die auf Seide aufgebracht ist und fein säuberlich eingerollt werden kann.  Wenn das Schriftwerk fertig ist, signiert der Meister es mit kleinen roten Stein-Stempeln. Während der Arbeit scharen sich Zuschauer um den Künstler. Der läßt sich aber nicht stören.

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Die hohe Kunst der Schönschrift: Chinesiche Kalligrafie

Weitere Informationen: http://www.visitguilin.org/

 






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