Der Morgen war noch jung. Der Blick auf die Kirche einmalig. Das Wetter hatte sich über Nacht gebessert – allerdings nur für ein paar Stunden. Dann zogen erneut dichte Wolken auf und es begann zu regnen. Am schönsten war der junge Morgen gewesen. Keine Menschenseele war weit und breit zu sehen. Das Elbflorenz präsentiert sich in großartigem Gewand – ist eine Touristenhochburg geworden. Die wiedererrichtete Frauenkirche ist ihr Herz. Hier im Zentrum der Altstadt lag alles in Schutt und Trümmern – obwohl die Kirche per se nicht von Bomben getroffen wurde, waren es Brandgranaten, die in der nacht zwischen dem Mehr lesen »
Alfama und Tram 28, Lissabon, Portugal
Die alte Tram-Linie 28 ist in jedem Reiseführer beschrieben und ist in aller Munde. Die Lissabonner mögen diesen Umstand nicht, denn für sie heißt es in die total überfüllte Bahn einzusteigen oder wenn es ganz schlimm ist, auf die nächste zu warten. Natürlich ist das Bild in der Alfama idylllisch. Und ich habe minestens 50 Fotos von dieser genialen Bahn geschossen. Was aber an der 28er so schön ist, ist die Tatsache, dass immer noch die alten Wagen im Einsatz sind. Und diese rumpeln und ächzen, stöhnen, krachen, schleifen und quietschen – also echt perfekt. Lissabon ist eine großartige Metropole Mehr lesen »
An der Themse, London, England, UK
Was lieb ich diese City…..dabei bin ich ihr schon lange nicht mehr auf den Leib gerückt. Sollte wieder mal werden. London ist cool – und London ist sehr speziell – und aufgrund der Vielfalt kann man hier hundert Mal herkommen und es gibt immer noch etwas zu sehen und entdecken. London ist eine Mega-City – und dementsprechend arbeiten hier an der Stadtplanung auch immer wieder große Architekten. Im heutigen Blogbeitrag gehen wir die Themse entlang und werfen drei Blicke…… Mein Tipp: Der Herbst ist die ideale Zeit für Städtereisen in Europa. Wer ein Wochenende verreisen will, sollte ein Komplett-Angebot mit Mehr lesen »
Kinder in Uoleva, Haapai, Tonga, Südsee
Im Jahr 2003 war ich das erste mal im Königreich Tonga. Nach einigen Tagen in der Inselhauptstadt Nuku’alofa (was so viel bedeutet wie ‚Ort der Liebe‘) bin ich mit der damals noch existierenden Royal Tongan Airlines Twin-Otter nach Haapai geflogen. Das war eine sehr abenteuerliche Fahrt – aber das hat mir an Einsamkeit noch nicht gereicht. Die Frau im lokalen Fremdenverkahrsamt hatte mir gesagt, dass es auf der kleinen Insel Uoleva eine total einfache Unterkunft gibt, wo man quasi völlig isoliert in einer Strohhütte übernachten kann. Und das tat ich dann. Daiana hieß dieses Resort. Ich war aber nicht völlig Mehr lesen »
2×2: Menschen am Airport, Kopenhagen, Dänemark
Es ist schon blöd, wenn man nicht weiß, ob das echte Menschen sind, oder nicht 🙂 Natürlich ist das nur ein Scherz, denn die beiden Wachmänner sind natürlich echt, aber die beiden Frauen nicht. Diese skurrile Situation habe ich am Flughafen in Kopenhagen vorgefunden – und sofort abgedrückt. Ich mag Bilder auf denen Menschen in täglichen Situationen zu sehen sind…..und ich habe ein Faible für StreetArt bzw Kunst im öffentlichen Raum. In Dänemark gibt es übrigens sehr viele Kunstprojekte und Initiativen zur Förderung solcher. Kopenhagen ist eine geniale City und definitiv einen Besuch wert. Kopenhagen ist eine gute City-Reise-Destination mit Mehr lesen »
Am Bahnhof: Fort Station, Colombo, Sri Lanka
Seit meiner Kindheit liebe ich Bahnhöfe. Wenn ich in einer größeren Stadt bin, gehe ich immer auch auf den Hauptbahnhof, um Menschen zu beobachten, die hier ankommen, wegfahren oder einfach nur auf Ankommende warten. Bahnhöfe sind ein Schmelztiegel – ein wunderbarer Platz, um die Authentizität einer Stadt zu fühlen. Bahnhöfe sind immer echt, sie müssen nicht gefallen, sondern sie dienen einfach nur dem Zweck, dass hier Züge ankommen und abfahren. Seit der Erfindung der Lokomotive im Jahr 1814 hat sich das Eisenbahnwesen natürlich grundlegend verändert. In den meisten Ländern sind die alten Dampfloks durch Diesel- und E-Loks ersetzt worden. Auch Mehr lesen »
Papierboot, Mauritius, Indischer Ozean
Ich war immer davon fasziniert, was die Natur an Formen und Farben hervorbringt. Der heutige Artikel ist einem Lebewesen gewidmet, das kaum bekannt ist, das aber eine erstaunliche Geschichte aufzuweisen hat: es handelt sich um eine Schale eines Tintenfisches Argonauta argo. Bei den Papierbooten – wie diese Mollusken genannt werden – bilden die Weibchen kalkige Abscheidungen, die als Brutbehälter benutzt und nach dem Schlüpfen der Jungen abgeworfen werden. Diese Schalen sind extrem dünnwandig und zerbrechlich, sodass es nur sehr selten Funde von intakten Gehäusen am Strand gibt. Dieses Prachtexemplar eines Argonauta argo iuv. habe ich in Mauritius am Strand gefunden. Mehr lesen »
Totes Gebirge, Almtal, Salzkammergut, Oberösterreich
Das Salzkammergut ist eine der spektakulärsten Regionen von Österreich. Die grandiose Landschaft ist ganz besonders im Frühling und Herbst im klaren Licht atemberaubend. Das heutige Bild entstand Anfang Oktober südlich des Almsees und zeigt den Blick auf die Nordwandflucht des Toten Gebirges. Der 2,3 km lange und 700 m breite Almsee hat eine durchschnittliche Tiefe von nur 2,5 Meter – und ist mitsamt seiner Umgebung seit mehr als 50 Jahren ein Naturschutzgebiet Mehr lesen »
Bemaltes Portal, Johor Bahru, Malaysia
Ich habe immer ein Faible für Street-Art gehabt – es gibt nichts Schöneres als in einer Stadt die versteckten und teilweise auch sofort sichtbaren Kunstwerke zu betrachten. Kunst im öffentlcihen Raum ist ein schöner Spiegel der Gesellschaft – auch wenn manches Kunstwerk wenig dekorativ erscheint. Dann gibt es natürlich auch völlig beabsichtigte Werke der Dekoration – wie diese Eingangstüre zu einem Geschäft in Johor Bahru. JB- Johr Bahru in Malaysia ist der südlichste Punkt der malayischen Halbinsel – und Tor nach Singapur. „JB ist wie Singapur vor 40 Jahren“, hat mir ein Singapurer einmal gesagt. Sauber ist die City nicht Mehr lesen »
Mittelmeer-Fahrt auf der Berlin, Korsika – Elba
Warum denn nicht auf einem Schiff urlauben? Mittlerweile ist das Angebot an Kreuzfahrtschiffen derart groß, dass man dabei fast den Überblick verlieren kann. In Wirklichkeit bedeutet das, dass es für absolut jeden etwas Passendes gibt. Ganz besonders lege ich, wenn ich mich schon einmal dazu bequeme, auf Seefahrt zu gehen, Wert auf ein kleines Schiff, das ohne viel Trara einfach nur gemütlich ist. Im 5-Stern-Luxus fühle ich mich nicht wirklich wohl, denn da ist die Chance, dass man etwas falsch macht und dann blöd angesehen wird, viel zu groß. Ich mag es entspannt – daher fiel meine Wahl auf die Mehr lesen »