Mittwoch , 19 Juni 2019
Startseite | Schlagwörter Archiv: UNESCO-Weltkulturerbe

UNESCO-Weltkulturerbe



Neusiedl am See, Neusiedlersee, Burgenland

Mit einer Fläche von 320 km2 ist der Neusiedlersee einer der größten Steppenseen Europas. Alleine der Schilfgürtel am See misst 180 km2. Das Besondere am „Meer der Ostösterreicher“ ist, dass der See nur die Hälfte des Wasservolumens hat, wie der  46 km2 große Attersee. Die maximale Wassertiefe beträgt 2 m. Eine weitere Eigenheit des Sees ist, dass es keine Abflüsse gibt. Durch die topografischen Besonderheiten konnte sich am See – vor allem im ausgedehnten Schilfgürtel – eine besondere Fauna etablieren. Daher sind Teile des Sees auch zum Nationalpark erhoben worden. Die KulturlandschaftbFertő/Neusiedler See wurde zum UNESCO-Welterbe erhoben. Die beiden Bilder Mehr lesen »

Blick auf den Gros Piton, St. Lucia, Karibik

Spektakulär sind sie auf jeden Fall: Die Rede ist von den beiden Pitons – zwei gewaltig hochaufragenden Felsberge, die im Südwesten der Antilleninsel St.Lucia liegen. Der 770 m hohen Gros Piton und der 743 m hohen Petit Piton sind mittlerweile zu einem Wahrzeichen des Eilands geworden. Seit 2004 ist das Gebiet um die beiden erkalteten Vulkankerne zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben worden. Im Herzen der rund 3.000 Hektar große Piton Management Area stehen die beiden Vulkankerne, die von einem dichten Regenwald umgeben sind. Zum Schutzgebiet gehören zudem noch dasvorgelagerte Meeresgebiet mit Korallenriffen sowie ein Geothermalfeld mit Fumarolen und Thermalquellen. Wer sich die Mehr lesen »

UNESCO-Weltkulturerbe Meteora-Klöster, Griechenland

Neben den einzigartigen Klöstern vom Berg Athos sind die Meteora-Klöster nahe der Stadt Kalambaka (etwa 250 km südwestlich von Thessaloniki) ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe. Sechs der insgesamt 24 Klöster sind heute boch besiedelt – die anderen wurden wegen Einsturzgefahr verlassen. Die Klöster liegen in einer einzigartigen Umgebung – auf schroffen Sandsteinfelsen. Ihren Namen erhielten sie aufgrund der Tatsache, dass sie bei gewisser Wetterlage im Nebel zu schweben scheinen. Meteorizo (μετεωρίζω) heißt auf deutsch „in die Höhe heben“. Ähnlich wie auch am Mt. Athos haben sich die einzelnen Klöster und Eremitagen zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Viele der Klöster waren bis weit Mehr lesen »

Pyramide des Kukulcán, Chichén Itzá, Yucatan, Mexiko

Eine der bedeutsamsten Ruinenstätten Mexikos ist die Maya-Stadt Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatan. Die Sensation dieser Stätte liegt einerseits in ihrer Größe, andererseits in der teilweise großartigen Erhaltung einiger Bauten. „El Castillo“ wurde die 30 m hohe Stufenpyramide des Gottes Kukulcán von den spanischen Erobern genannt. Sie ist das weithin sichtbare ‚Wahrzeichen‘ von Chichen Itza. Seit einigen Jahren ist es leider nicht mehr erlaubt, auf die Pyramide zu steigen (der Ausblick von oben muss großartig sein). Mit dem Bau der Pyramide wurde etwa um 600 bis 800 n. Chr. begonnen – allerdings wurde offensichtlich erst 300 Jahre später der Mehr lesen »

Altstadt von St. George’s, Bermuda

Die ersten Siedler kamen nur zufällig hier her. Sie waren auf dem Weg in die Kolonie Jamestown/Virginia. Doch ihr Schiff fuhr direkt auf das Riff von Bermuda. Das geschah 1609. Drei Jahre später wurde St. George’s gegründet – und gilt seither als die älteste, durchgehend bewohnte britische Siedlung in der Neuen Welt. Obwohl Bermuda – aufgrund seiner Zugehörigkeit zu Großbritannien – in beiden Weltkriegen mit dabei war, wurde hier nie etwas zerbombt oder sonstwie zerstört. St. George’s koloniale Vergangenheit ist hier wie ein Bilderbuch aufgeschlagen und lädt zum Flanieren ein. Die Stadt, die bis 1815 die Hauptstadt der Insel war, Mehr lesen »

Altstadt von Trinidad, Kuba, Karibik

Ein lebendiges Freilichtmuseum des alten Kuba – das würde dem Kind einen Namen geben. Natürlich trifft das auf den alten Teil der Stadt Trinidad perfekt zu. Die Atmosphäre ist trotz des regen Zuspruchs von Touristen geblieben. Wenn die Fremden in Bulks durch die Stadt laufen und sich dann in irgendeiner Bar verkrochen haben, hat man den Eindruck, als würde die Stadt wieder einmal voll und gemütlich durchatmen. Ich bin die Stufen zum ehem. Kirchturm der Klosterkirche, die dem Hl.Franz von Assisi geweiht war, und heute das Museo Lucha Contra Bandidos beherbergt, hochgestiegen und war plötzlich nur mehr mit einer Handvoll Mehr lesen »

Altstadt Luang Prabang, Laos

Seit 1995 ist die ehemalige laotische Hauptstadt Luang Prabang UNESCO-Weltkulturerbe. Die einstige Königsstadt ist seit der Öffnung von Laos für westliche Besucher zu einem Magneten geworden – kein Wunder, denn diese Stadt hat unglaublichen Charme und lädt förmlich zum Flanieren ein. Der hohe Wohlfühlcharakter dieses magischen Ortes erklärt sich auch durch diese absolut liebenswürdigen Bewohner, deren Lächeln einem in Bann ziehen. Luang Prabang weist eine sehr hohe Dichte an Sakaralbauten auf – hier gibt es überdurchschnittlich viele Klöster und Tempel (vielfach auch Ausbildungsstätten für Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen). Die laoten sind immer noch sehr gläubig und die religiösen Mehr lesen »

‚Drei Brüder‘, Altstadt von Riga, Riga, Lettland

Immer noch ein Exot unter den Hauptstädten Europas ist das wunderbare Riga. Klar ist es hier deutlich kälter als im Herzen Europas – aber gerade der Spätherbst und der Winter sind sehr reizvoll, denn es sind nur wenige Touristen unterwegs. Rigas Altstadt steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und dort befinden sich wundervolle Gebäude-Ensembles – wie zum Beispiel die „Drei Brüder“ – drei Wohnähuser aus unterschiedlichen Zeitepochen. Großer Bruder wird das weiße Haus mit dem gotischen Stufengiebel (rechts) gennnt. Angeblich ist das das älteste Wohnhaus der Stadt. Das gelbe Haus mit der Jahreszahl 1646 trägt Bauelemente des holländischen Barock. Mehr lesen »

Skyline von Macau, China

Die ehemalige portugiessiche Kolonie Macau gehört zu den großen Boomtowns des neuen China. Hier ist das Glückspiel zu Hause und im Stadtteil Cotai sprießen die Casinos wie Pilze aus dem Boden. Doch die Altstadt von Macau – mit ihren kolonialen Gebäuden und den chinesischen Kaufmannshäusern ist vor dem Um- und Ausbau geschützt – seit sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurde. Das markante „Casino Lisboa“ stand allerdings schon vor der Ernennung zum Weltkulturerbe. Macau ist eine Reise wert – und zwar länger als nur einen Tag, denn es gibt sehr viel zu sehen hier. Ganz speziell ist auch die sehr interessante Küche Mehr lesen »

Es grünt im Mai, Semmeringbahn, Niederösterreich

Es grünt im Mai und alles erblüht zu neuem Leben. Der Frühling zeigt sich in seiner ganzen Pracht. Es ist aber auch die Zeit sich wieder einmal den eigenen Weg genauer anzusehen. Wohin gehe ich? Wo führt mich mein Weg hin? Die Symbolik dieser Bilder soll das vermitteln. In der Zeit der reichen Blüte und des Aufbruchs soll auch Zeit dafür sein, sich diesen Lebensfragen zu widmen. Die Semmeringbahn, die die Steiermark mit Niederösterreich verbindet, war die erste Eisenbahnlinie, die über die Alpen führte. Carl Ritter von Ghega wurde 1842 mit der Planung zur Errichtung der Bahnlinie Richtung Süden, von Mehr lesen »