Donnerstag , 22 August 2019
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Vogel



Papageientaucher, Snaefellsnes, Island

Papageientaucher gehören zu den Lieblingen unter den Seevögeln. In Island, auf den Färöer- und den Shetland-Inseln kann man sie sehen. Sie kommen allerdings auch in Grönland und an der Amerikanischen Ostküste (Labrador bis Maine) vor. Die zu den Alken gehörenden Vögel sind in etwa so groß wie Tauben. Sie haben recht kurze Flügel und sind keine besonders guten Flieger. In Island stehen sie übrigens auch auf dem Speiseplan der Einheimischen. Gegessen wird allerdings nur die Brustpartie, die stark nach Fisch schmeckt. In manche Regionen sind die einst häufig vorkommenden Tiere mittlerweile recht selten geworden. Das hat in erster Linie mit Mehr lesen »

Portrait einer Möwe, Lerwick, Shetland-Inseln, Großbritannien

Möwen gelten nicht gerade als zurückhaltende Tiere. Wenn sie Nahrungsquellen wittern, dann sind sie auch gleich in Scharen da und machen durch ihr lautes Kreischen auf sich aufmerksam. Die meisten Möwenarten sind Allesfresser, die vor allem alles zu sich nehmen, was sich anbietet. Das Spektrum reicht von menschlicher Nahrung, bis hin zu Abfällen und auch Aas. Besondere Leckerbissen sind für Möwen auch Fische, Muscheln, Schnecken und Krustentiere wie Krebse oder Krabben sowie Insekten und Würmer. Was viele Menschen an Möwen fasziniert, sind ihre außergewöhnlichen Flugkünste. Sie sind ausgezeichnete Segler und können sich selbst bei sehr starken Wind elegant und vor Mehr lesen »

Graukopfmöwe im Monkey Park, Serekunda, Gambia

Möwen sind Allesfresser und überall da zu finden, wo es etwas zu fressen gibt. Die rund 80 km Küste Gambias besteht aus einem einzigen -fast nirgendwo unterbrochenem Sandstrand. Noch gibt es vor der Küste des kleinsten Landes Afrikas genügend Fische. Der recht frische Meeresstrom, der von Süden kommend die Küste hochkommt, sorgt dafür. Kühl ist das Wasser hier übrigens nicht wirklich – Gambia ist eine Ganzjahres-Badedestination. Graukopfmöwe (Chroicocephalus cirrocephalus – auch Larus cirrocephalus) lebt in Küstenarealen Afrikas und Südamerikas. Erwachsene Tiere werden bis 40 cm groß und bringen es auf eine Flügelspannweite von bis zu 115 cm. Die afrikanische Variante Mehr lesen »

Küstenreiher, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Die Insel Sansibar ist mittlerweile als Reiseziel in aller Munde. Das ist kein Wunder, denn die landschaftliche wie auch die kulturelle Vielfalt ist sehr groß. Naturschützer haben es auch geschafft, den letzten verbliebenen Regenwald mit anschließendem Mangrovenwald zu einem Nationalpark zu machen. Dort leben unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten – wie etwa der Küstenreiher (Egretta gularis schistacea). Diese Reiher besiedlen die Küstenabschnitte des Indischen Ozeans und fühlen sich in den Mangroven durchaus wohl. Dort jagen sie vor allem nach Krebsen, Krabben und kleinen Fischen. Der blaugrau gefärbte Reiher hat sich farblich optimal an die Umgebung angepasst und war sehr Mehr lesen »

Weißbauch-Fregattvogel, Weihnachtsinsel, West-Australien, Indischer Ozean

Fregattvögel findet man überall in den tropischen Regionen. Sie gehören zu den besten Fliegern des Tierreichs, da sie ohne Flügelschlag stundenlang segeln können. Ganz typisch ist ihr Flugbild in Form eines „W“. Fregattvögel sind Räuber und jagen anderen Vögeln ihre Beute ab. In Kiribati findet sich der Fregattvogel in der Flagge und im Wappen. Der Weißbauch-Fregattvogel (Fregata andrewsi) – eine Unterart – gehört allerdings zu den seltensten seiner Art. Sein Brutgebiet liegt auf der Weihnachtsinsel (Christmas island/Western Australia). Er ist ein Endemit. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN gilt er als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered). Die Bestände Mehr lesen »

Pelikan, Am Malecon, Havanna, Kuba

Havannas Malecon ist ein tolles Fotorevier und er war auch schon im Blog vertreten. Hier gibt es nicht nur spekatakuläre Ausblicke auf die Stadt, sondern auch flanierende Menschen und dann und wann Überraschungen. Eine solche war etwa dieser Pelikan. Genauer gesagt handelt es sich hier um einen Braunpelikan (Pelecanus occidentalis). Das Meer vor der Küste Havannas ist recht fischreich. Nach beendeter Jagd hat sich dieser stolze Vogel einfach einmal auf eine kurze Pause niedergelassen. Braunpelikane sind übrigens auch bei der Jagd sehr spannend zu beobachten: wenn sie plötzlich im Sturzflug ins Meer tauchen und dort nach Fischen tauchen. Wie alle Mehr lesen »

Zwei Ohrengeier, Serekunda, Gambia, Westafrika

Am Morgen habe ich die Geier beim Frühstück gestört. In der Nähe des Monkey Park in Serekunda/Gambia haben sie ihr Frühstück – ein paar alte Fische verzehrt, als ich des Weges kam. Sehr nahe konnte ich mich nicht heranmachen, da sie sofort die Flucht ergriffen hätten. Dennoch habe ich bisher Geier noch nie so nahe gesehen. Bei der Bestimmung habe ich die Tiere auch genau zuordnen können. Es handelt sich um so genannte Ohrengeier (Aegypius tracheliotus), die in weiten Teilen Afrikas heimisch sind. Dieser riesige und sehr kräftig gebaute Geier zählt mit einer Körperlänge von rund einem Meter und einer Mehr lesen »

Küstenseeschwalbe, Skalanes Naturpark, Ostfjorde, Island

Island ist ein atemberaubendens Reiseziel mit unfassbar schöner Natur. Heute sind wir einmal mehr im Skalanes Naturpark in den sehr selten besuchten Ostfjorden. Hier im äußersten Osten der Insel gibt es viel zu sehen – vor allem Ornithologen kommen hier voll auf ihre Rechnung. Die heute im Zentrum des Interesses stehende Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) ist ein Rekordhalter der ganz besonderen Art: es ist der Zugvogel mit der weltweit längsten Zugstrecke überhaupt. Die eleganten Vögel, die bis zu 38 cm groß werden -aber nur knapp 90 bis max 130 Gramm auf die Waage bringen – brüten in der Nordpolarregion und überwintern Mehr lesen »

Reiher beim Frühstück, First Landing, Fiji

Nicht nur Menschen haben morgens Hunger, sondern auch Reiher. Knapp nach Sonnenaufgang habe ich diesen Reiher dabei beobachtet, wie er in der schmalen Lagune nach Fischen gesucht hat. Und er ließ sich dabei nicht stören. Das Bild entstand am Strand des First Landing – etwas nördlich von Nadi – an der Westküste der Insel Viti Levu. Die Insel Viti Levu bietet an dieser Seite nicht sehr viele Badestrände, weshalb man hier eine kleine künstliche Insel aufgeschüttet hat, von der mam dann ins tiefere Wasser kommt und vorzüglich schwimmen kann. Doch Fiji bietet weit mehr als bloss Badestrände: Mit mehr als Mehr lesen »

Brauner Skua, Half Moon Island, Antarctica

Tiere, die sich nur von Tierbabies oder Eiern ernähren, genießen nicht gerade den Ruf sehr „sympathisch“ zu sein. Das gilt auch für den Braunen Skua, der auch unter dem Namen Subantarktikskua (Stercorarius antarcticus) bekannt ist. Diese Raubmöwe ernährt sich von kleinen Fischen und während der Brutsaison von Pinguinen auch von deren Küken und Eiern. Die Skuas selbst leben auf den Falklandinseln und an der Küste Patagoniens. Wenn man in der Nähe einer Pinguinkolonie ist, ist fast immer auch ein Skua anwesend, der nur darauf wartet, bis ein Pinguin-Elternteil das Nest unbeaufsichtigt läßt. Die Anwesenheit von Skuas macht die Pinguine natürlich Mehr lesen »