Mittwoch , 19 Juni 2019
Startseite | Afrika | Ein Schiff, der Ozean und ich

Ein Schiff, der Ozean und ich


Ich bin kein passionierter Kreuzfahrer, auch wenn das heutzutage sehr populär ist. Doch eine Kreuzfahrt, die ich machte, hat mir unglaublich gut gefallen. Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend: das eine war die Tatsache, dass das Schiff klein und leger war, das zweite war die Destination. Ich war an Bord der MS Berlin – einem Kreuzfahrtschiff mit maximal 400 Passagieren, das im Vergleich mit den neumodernen Mega-Dampfern geradezu eine Nussschale ist. Was mir aber am besten daran gefallen hat, war die total entspannte Atmosphäre an Bord. Die Destination war das Rote Meer – eine stille Liebschaft von mir. Ein kleines Meer voller wunderschöner Fische und Korallen und ganzjährig angenehmen Temperaturen, umgeben von einigen der gewaltigsten Werke der menschlichen Kulturgeschichte.

berlin-hafen

Elegantes Erscheinungsbild: die formschöne M/S Berlin

Ein ehemaliges Traumschiff wird zur Wohlfühloase

Ich bin als Reisejournalist dazu da, Menschen von meinen Abenteuern zu erzählen und doch einzuräumen, dass jeder Reisende andere Bedürfnisse hat und unter dem Schlagwort „Wohlfühlen“ etwas anderes versteht. Als ich meine Kabine auf der MS Berlin erstmals betrete, kommt sofort ein Gefühl von Zu-Hause-Fühlen auf. Es ist nett, nicht überdimensioniert, aber mit allem ausgestattet, was mir wichtig ist. Hier würde ich also eine Woche zubringen, dachte ich. Schon am ersten Abend, den ich im Restaurant verbrachte, konnte ich feststellen, dass man sich hier wirklich sehr um die Zufriedenheit jedes Gastes bemüht. Man kann aus einer Vielzahl verschiedener Vor-, Mittel- und Hauptspeisen sein persönliches Menü zusammenstellen. Nach dem reichhaltigen Mahl kann man in einer der Lounges noch einen Drink nehmen oder so wie ich, einfach am Oberdeck zusehen, wie das Schiff durch den nächtlichen Ozean stampft.

Ägypten und Jordanien als Wiege der Kulturgeschichte

IMG_9469a

Alle drei  Pyramiden von Gizeh auf einem Bild

Jeder kennt die Top-Sehenswürdigkeiten Ägyptens und Jordaniens von Bildern, aber all das mit eigenen Augen zu sehen, ist eine andere Dimension. Was Landreisende manchmal abschreckt, ist die Tatsache, dass man nie genau weiß, wie die Unterkunft des folgenden Tages aussehen wird. Diese Sorge habe ich nicht, weil ich ja mein Bett schon kenne und mag. Übrigens ein Riesenvorteil der Berlin ist, dass aufgrund ihrer Größe das Aussteigen sehr rasch vor sich geht und dem Passagier damit lange Wartezeiten erspart bleiben. Nach der Einschiffung in Hurghada am Sonntag geht es erstmals gemütlich nach Süden, genauer gesagt nach Safaga, wo dann die Tagesreise ins Tal der Könige und nach Luxor erfolgt. Die geführte Tour im Bus ist großartig. Die vielen Eindrücke machen einen allerdings sehr müde und am späten Nachmittag freue ich mich auf einen Ausklang am Schiff. Diesmal nehme ich das Abendessen im Büffet-Restaurant Verandah ein, weil ich nicht das volle Menü essen will. Auch hier zeigt sich wieder der Vorteil des kleinen Schiffes: Trotz der guten Auslastung staut es sich nicht. Ich nehme einen Tisch im Freien und genieße den lauen Abend am Roten Meer. Gegen Mittag erreichen wir Aqaba, und ich kann es kaum erwarten, die beiden größten Highlights von Jordanien zu erkunden: Heute Petra, morgen das Wadi Rum.

 

Erholung auf See vor der Top-Sensation

 

Der Erholungstag am Schiff kommt mir übrigens gelegen, denn die Impressionen der vergangenen drei Tage möchte ich in Ruhe verarbeiten. Ich ziehe mich in die Bibliothek der MS Berlin zurück, schmökere in den Büchern, mache mir meine Notizen und bereite mich auf das vor, auf was ich mich wirklich am meisten freue: Die Pyramiden von Gizeh. Wir landen recht früh am Morgen im Hafen von Ain Sukhna, von wo wir gleich nach dem Frühstück aufbrechen. Der Ausflug hat mich nicht enttäuscht, denn schon die Fahrt dorthin war sehr spannend, das Davorstehen aber erst recht. Ein Fremdenführer zeigt mir die einzige Stelle, von der aus man alle drei Pyramiden auf ein Foto bekommt. Es ist einfach großartig. Die nächsten Highlights sind dann noch die Sphinx und zum Abschluss der Besuch des archäologischen Museums von Kairo – in dem ich locker fünf Tage hätte verbringen können. Die Busfahrt zurück zum Schiff führt wieder durch die Straßen der scheinbar unendlich weiten Megacity. Am Abend dampfen wir nach Hurghada zurück, wo wir dann einen ganzen weiteren Tag am Schiff verbringen und beim Schnorchelausflug die vielen bunten Fische des Roten Meeres bestaunen können. Anstatt die Heimreise anzutreten, verlängere ich den Aufenthalt um eine Woche in El Gouna, weil ich mich diesem Meer so schwer entziehen kann und ich noch ein paar Tage brauche, mich von den bunten Fischen zu verabschieden. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

 

 

 

 

Weitere Informationen:FTI-Cruises-4c_Fett

Die 139 Meter lange und 17 Meter breite “Berlin“ ist das Flagschiff der FTI-Cruises. Sie verfügt über 206 Kabinen und wurde 1980 von den Howaldtswerken-Deutsche Werft AG, in Kiel gebaut. Zwischen November 2013 und März 2014 wurde das Schiff komplett renoviert und technisch überholt.

Flyer MS_BERLIN_Rotes Meer Sonderpreise

 

Der FTI Cruises Club gewährt  Mitgliedern verschiedene Preisnachlässe für MS-Berlin-Kreuzfahrten ab dem 6. November 2014

Wer öfters mit der MS Berlin unterwegs ist, für den lohnt sich die kostenfreie und unverbindliche Mitgliedschaft im FTI Cruises Club. Dieser bringt zahlreiche Vorteile: Für jede Übernachtung auf der ‚Berlin’ sammeln Gäste zehn Punkte auf ihrem Club-Konto, pro an Bord ausgegebener 50 Euro werden weitere drei Punkte gutgeschrieben.

Je nach Punktestand ergibt sich daraus der Cruises-Club-Status: „Matrosen“ (70 bis 200 Punkte) bekommen für Kreuzfahrten mit Abreisedatum ab dem 6. November 2014 drei Prozent Ermäßigung auf die Katalogpreise, erhalten eine Torte als Geschenk zu ihrem Geburtstag an Bord und kommen in den Genuss der sogenannten Club-Post mit ihren speziellen Sonderangeboten. „Bootsmänner“ (201 bis 440 Punkte) erwarten bereits fünf Prozent Ermäßigung auf die Katalogpreise. Sie dürfen sich zusätzlich, wie die „Offiziere“ (441 bis 630 Punkte), über einen Obstkorb in der Kabine und über einen Willkommenscocktail mit persönlicher Begrüßung durch den Kreuzfahrtdirektor freuen. Offizieren wird darüber hinaus eine Ermäßigung von acht Prozent auf die Katalogpreise sowie ein bevorzugter Check-in gewährt. „Kapitäne“ (631 bis 1.000 Punkte) profitieren von zwölf Prozent Katalogpreisrabatt, dürfen die „FTI Cruises Club“- Anstecknadel tragen, werden an Bord vom Schiffskapitän persönlich begrüßt, sind an den Kapitänstisch eingeladen, können eine exklusive Schiffsführung wahrnehmen und erhalten je nach Verfügbarkeit ein Upgrade in die nächsthöhere Kategorie an Bord. Der höchste Titel im FTI Cruises Club ist der „Admiral“ (ab 1.001 Punkten) – Mitglieder mit diesem Status steht on top aller genannten Vorzüge die Auswahl für einen kostenlosen Kreuzfahrtausflug offen. Sie buchen ihre Reisen mit Start ab 6. November 2014 außerdem mit fünfzehn Prozent Rabatt auf die Katalogpreise. Wichtig zu wissen ist, dass Punkte immer erst nach einer Reise gutgeschrieben werden können – während der Kreuzfahrt ist kein Wechsel in einen höheren Status möglich. Stammgäste, die seit Mai 2012 mit der Berlin unterwegs waren, können sich ihre Punkte noch nachträglich gutschreiben lassen.

Beantragt werden kann die Club-Mitgliedschaft im Service Center der FTI Cruises GmbH unter der Club-Telefonnummer *43 (0)732 9006-9954300 oder per E-Mail club@fti- cruises.de .






Deine Meinung?









Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*