Freitag , 16 November 2018
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Heimaey, Westmänner-Inseln, Island


Nur wenige Kilometer vor der Südküste Islands liegen die Westmännerinseln. Sie gehören zu den geologisch jüngsten Gebieten der Insel und befinden sich direkt auf der vulkanischen Störzone, an der die beiden tektonischen Platten – die amerikanische und die eurasische – auseinanderdriften.

Heimaey gelangte im Jänner 1973 in die Schlagzeilen der Weltpresse, denn in der Nacht zum 23. Jänner diesen Jahres öffnete sich ohne vorherige Warnung eine rund zwei Kilometer lange Spalte am Fusse des Helgafell und förderte gewaltige Lavamengen aus dem Erdinneren an die Oberfläche.

Da der Lavafluss nicht stoppte, wurden die Bewohner innerhalb weniger Stunden evakuiert. Als sich die Erde wieder beruhigte, lagen 300 Häuser unter einer dicken Lavaschicht begraben. Glücklicherweise konnten die Bewohner den Lavafluss gegen die Hafeneinfahrt stoppen und verhinderten so den Verlust ihrer wichtigsten Verbindung zur Außenwelt.

Die Bilder entstanden im Juni 2018 – ich war als Lektor an Bord der BERLIN tätig und besuchte die Westmännerinseln zum ersten Mal. Das kleine Kreuzfahrtschiff lief im Zuge dieser Reise übrigens mehrere sehr kleine Häfen an und wir machten einige großartige Ausflüge.

Heimaey

Blick auf die schmale Hafeneinfahrt von Heimaey

Heimaey

Riesige Lupinienfelder am Hang des Vulkans

Heimaey

Blick auf den Helgafell

Island ist ein großartiges Reiseziel, das man mit einem Besuch kaum erfassen kann – es gibt zu viel zu sehen.

Wer einen ersten Eindruck von Island gewinnen will, kann zum Beispiel mit der MS Berlin die Island-Rundreise „Insel aus Feuer und Eis“ buchen und sich einige der Naturschönheiten anschauen.

INSEL AUS FEUER UND EIS

14 Tage / 13 Nächte, Bremerhaven – Bremerhaven

07.06. – 20.06.2019






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