Donnerstag , 22 August 2019
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Mattenflechterin, Fagamalo, Savai’i, Samoa


Als ich 2003 nach Samoa kam, wollte ich eigentlich nur 2 Wochen bleiben. Aber mein Schiff nach Tokelau ging nicht und so blieb ich fast 5 Wochen hier. Und ich habe sehr sehr viel gesehen und gelernt im Herzen Polynesiens. Eine sehr nette Familie auf der Insel Savai’i hat mich aufgenommen und mir ganz viel vom „Faa Samoa“ (Samoanischen Lebensstil) beigebracht.

Die jüngste Tochter wurde meine Wahlschwester und wir zogen über die Insel und besuchten alte Chiefs und ihre Frauen in den Dörfern. Meine Schwester interviewte ihre Landsleute auf samoanisch und ich durfte sie fotografieren. Dabei entstanden Bilder, die normale Touristen so nicht bekommen, weil man ja nicht einfach in ein fremdes Haus gehen und die Menschen dort ablichten kann.

Die Aufnahmen zeigen auch deutlich, dass sich die Menschen nicht durch die Anwesenheit von Fremden in ihrem Tun stören (oder ablenken) lassen.

Im Blog werden immer wieder Beispiele dieser Arbeit eingestreut. Eigentlich hätte das ein Buch werden sollen, aber wir haben es irgendwie nicht geschafft. Vielleicht passiert das sogar noch einmal. Die Negative sind jedenfalls noch vorhanden.

Samoa, Handwerk, Savai'i

In einem trationellen – nach allen vier Seiten offenen Haus – sitzt die Frau und fertigt eine traditionelle Sitzmatte an

Was übrigens  kaum vorstellbar ist, ist die Tatsache, dass Samoa von 1900 bis 1914 (de jure aber sogar erst 1919) eine deutsche Kolonie war. Die Übrigbleibsel aus dieser Kolonialzeit sind minimal – eines davon ist der tägliche Fahnenappell der samoanischen Polizei mit Marschmusik.

Weitere Informationen: SOUTH PACIFIC TOURISM ORGANISATION (SPTO)

http://spto.org/  und http://www.samoa.travelWebsite-logo






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