Montag , 18 November 2019
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Natur frisst Autos 1, Funafuti Atoll, Tuvalu, Südsee


Der Mensch und die Natur…..das ist ein Kapitel, das sich durch starke Ambivalenz auszeichnet. Mit dem nötigen Wissen über Zusammenhänge und dem Ursache-Wirkungsprinzip hat die Erste Welt (oder besser die „Industrieländer“) wesentliche Schritte in Sachen Umweltschutz gesetzt. Wir sind zwar immer noch die größten Produzenten von Treibhausgasen, aber wir räumen fast überall unseren Dreck weg (oder lassen ihn wegräumen) und wir reinigen unsere Abwässer, ehe wir sie ins Meer lassen (dort, wo es leicht möglich ist).

Das Inselleben sieht amders aus. Im Prinzip beibt alles, was dort je hingebracht wurde, auch dort – bis zum bitteren Ende. Das heißt auch Verpackungsabfall und alle Fahrzeuge – egal ob Autos oder sonstiges. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man wirft den Dreck achtlos ins Meer (was angesichts von Schmiermitteln und Ölen im wahrsten Sinne des Wortes ’suboptimal‘ ist) oder man schiebt die Autos in die Botanik und wartet, bis diese die Herrschaft übernimmt.

Wenn das Klima tropisch-feucht ist, entstehen sehr schnell große hässliche Rostflecken und man kann Autos und andere Fahrzeuge beim Vergammeln beobachten.

Auch wenn das jetzt keine touristischen Highlights sind, so bleiben wir ehrlich und schauen nicht weg…….heute sind wir im viertkleinesten Land der Welt: In Tuvalu. Auf der Hauptinsel Funafuti gibt es Autos – nur dort übrigens. Und wenn sie einmal nicht mehr fahren, dann passiert das mit ihnen, was wir heute sehen können. Viel Spaß!

Was vom Carterpillar übrigblieb…….

Familienkarosse leicht gebraucht……






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