Freitag , 19 Oktober 2018

Markt in Georgetown, Penang, Malaysia

Georgetown ist die Hauptstadt des malaysischen Bundesstaats Pulau Penang und seit einigen Jahren als UNESCO Weltkulturerbe geschützt. Der Großteil der Bevölkerung dieses Stadtkonglomerats sind Chinesen. Penang- wie die Einwohner auch die Stadt nennen- ist ein buntes Gemisch mit großartigen Stadtszenerien, Märkten, Tempeln und einer außergewöhnlichen vielseitigen Küche. Ich habe mich am Markt umgesehen und eine ganze Reihe am Fotos gemacht (damals noch mit der Nikon analog-Kamera). Ein Bild gefällt mit persönlich ganz besonders: das kleine Mädchen, das die Fische eines Tierhändlers beobachtet. Als die Kliene ihren Finger ausstreckte, bekammen die Fische Angst und Dräbgten sich an den hinteren Rand des Mehr lesen »

Mural in Valencia, Spanien

Die drittgrößte Stadt Spaniens ist ein kulturell sehr spannendes Pflaster. Neben der reichen Geschichte gibt es eine großartige Altstadt mit zahlreichen Baujuwelen – aber auch eine hippe Jugendkultur. Reibungspunkte mit der Politik ergeben sich nicht nur wegen großer sozialer Unterschiede, sondern auch aus dem Spannungsfeld zwischen Stadterneuerung und der Erhaltung historischer Bausubstanz. Um die große Avenida de Blasco Ibáñez bis zum Meer weiterzubauen, wollte die Stadtregierung 1997 den Plan durchsetzen, dafür Teile des ehemaligen Fischerdorfs El Cabanyal abzureißen. Seit  Jahren wehrt sich einen Initiative aus Anwohnern, Denkmalschützern und Künstlern aus aller Welt gegen die Zerstörung des einmaligen Ensembles am Meer. Der Mehr lesen »

ZZYZX ROAD, Mojave Desert, Kalifornien, USA

Der Hochstapler, Kurpfuscher und selbsternannte Pfarrer Curtis Howe Springer gründete mitten in der kalifornischen Mojavewüste den Ort mit dem unaussprechlichen Namen. Wer einmal von der Interstate-15 nach ZZYZX ROAD abgefahren ist, wird feststellen, dass von dem Komplex aus Heilbad, Hotel, Kirche, Radiostation und Flugplatz nichts mehr übrig ist. Seit einigen Jahren betreibt die California State University dort ein Wüstenforschungszentrum. Der Name wurde 1984 durch das US Board on Geographic Names bestätigt und stellte zum damaligen Zeitpunkt (2006) unter allen bestätigten Ortsnamen Amerikas den letzten im Alphabet dar. Weitere Informationen: http://www.nps.gov/moja/planyourvisit/zzyzx.htm   Mehr lesen »

Elisabeth Karamat: Von Einer, die auszog, um ihren Traum zu leben

Österreicherin erzählt über ihre Erfahrungen auf der Karibikinsel St. Kitts – Meine Zeit war knapp, denn ich wollte endlich den langersehnten viertägigen Rückzug aus meinem Journalistenleben – und einen Tag bevor ich diesen Urlaub auf der Insel Nevis antrat, rief ich Elisabeth Karamat in St. Kitts an und fragte, ob wir einander sehen könnten, um ein kurzes Interview zu machen. Sie war sofort Feuer und Flamme und sagte, dass ich in der Hauptstadt Basseterre einfach den Bus nach Saddlers nehmen sollte. Sie würde mich dort treffen. Der Bus in St. Kitts ist wie die meisten Busse in der Karibik ein japanischer Mehr lesen »

Museum Kampa, Prag, Tschechien

„34 gelbe Pinguine“ in der Moldau. Die italienische „Cracking Art Group“ hat das Kunstwerk vor dem Museum Kampa in Prag installiert. Die ehemalige Mühle wurde mit Unterstützung der Stadt Prag zu einem Museum für moderne Kunst umgebaut ohne jedoch den Charakter des Gebäudes zu verändern. Neben Wechselausstelllungen findet sich auch die Sammlung von Meda Mladek mit vielen Werken von František Kupka und Otto Gutfreund.   Weitere Informationen: http://www.museumkampa.com/en Mehr lesen »

Street-Art: Yogi-Männchen in Berlin

Weinflaschen-Korken und Schaschlik-Spießchen sind Werkstoffe für den Yoga-Lehrer Josef Foss und seine kleinen Männchen. Nach der Fertigung platziert er sie auf Straßenschildern in Berlin. In den vergangenen drei Jahren hat der Künstler mehr als 1.000 solcher Figürchen gefertigt und über die Stadt verteilt. Street-Art ist in Berlin ein großes Thema. Wer sich dafür interessiert und mehr über Entstehung, Techniken und Hintergründe erfahren will, wendet sich an Caro Eickhoff. Sie organisiert individuelle Stadtführungen und weist auf Dinge hin, die man sonst gar nicht sehen würde.   Weitere Informationen: http://www.streetart-fuehrungen.de Mehr lesen »

‚Grumbi-Doll‘ Street-Art, Manchester, England

Pauline aus Manchester macht aus alten Kleidern süße kleine Puppen und nennt sie Grumbi-Dolls. Ein schönes und gelungenes Beispiel für Kunst im öffentlichen Raum. Das Grumbi-Doll-Project gibt es mittlerweile seit einigen Jahren. Manchester ist eine spannende und total lebendige Stadt in England – hier kann man zahlreiche interessante Dinge entdecken. Nicht nur Fans von Manchester United, die im 30-Minutentakt durch die ‚heiligen Hallen’ des gewaltigen Heim-Stadions geführt werden, kommen auf ihre Rechnung.   Weitere Informationen über Manchester: http://www.visitmanchester.com/ und über Grumbi-Doll: http://www.grumbi.co.uk Mehr lesen »

MS Berlin: Legeres Kreuzfahren auf dem ehemaligen Traumschiff

MS Berlin im April 2014

Der Reiseveranstalter FTI hat 2011 das ehemalige Deilmann-Flagschiff Berlin gekauft und es nach einer Saison in die Werft geschickt, um es grundsätzlich zu erneuern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im März 2014 verließ die „MS Berlin“ nach vier Monaten das Trockendock mit einem neuen Motor und einigen Erneuerungen, die das Schiff im Wert heben, nicht aber seine Identität veränderten. Wir waren mit dem 210-Kabinen-Schiff auf einer viertägigen Mittelmeer-Kreuzfahrt von Nizza über Monaco nach Korsika und Elba und konnten uns von der Qualität des Schiffes selbst überzeugen Mehr lesen »

Der Blauwal im Donaukanal, Wien

Entlang des Fussweges am Wiener Donaukanal befinden sich zahlreiche schöne Beispiele für Kunst im öffentlichen Raum. Die Lebendigkeit der Street-Art-Szene ist auch dadurch gekennzeichnet, dass viele der Kunstwerke ebenso schnell wieder verschwinden wie sie einst entstanden sind. Der Betrachter ist damit Teil einer Momentaufnahme. Einige der Werke bleiben lange in Erinnerung, da sie sehr starke Bilder transportieren. Der Blauwal, den ich unter der der Salztorbrücke vorfand schien so, als würde er aus den Fluten des Kanals aufgetaucht sein um dann plötzlich und unbemerkt wieder zu verschwinden. Das Abbild der Stadt ist in diesem Falle ein vergängliches und dient dazu, den Mehr lesen »

Bahnwanderweg Semmering, Niederösterreich

Die Semmeringbahn verbindet als Teil der Südbahn Niederösterreich mit der Steiermark und ist die erste Gebirgsbahn der Welt. Carl von Ghega plante die gesamte Strecke mit 14 Tunnels und 16 Viadukten. Mit dem Bau wurde 1848 begonnen, 1854 fand die offizielle Eröffnung statt. Die gesamte Strecke wurde 1998 zum UNESCO-Kulturerbe erhoben. Der  Panoramablick der Pollereswand mit Raxalpe vom Wolfsbergkogel aufgenommen, war auf der 20-Schilling-Banknote von 1967 abgebildet. Seit einigen Jahren ist entlang der eindrucksvollen Bahnstrecke ein Wanderweg angelegt, der Einblicke in das großartige Bauwerk bietet. Weitere Informationen: http://www.semmeringbahn.at/bahnwanderweg.php   Mehr lesen »