Sonntag , 16 Dezember 2018
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Mädchen vor Kirche, Savai’i, Samoa


Sonntag ist der „Tag des Herrn“ – das wird in der Südsee hoch gehalten. Der größte Teil dieses Tages widmet man sich Gott: Man besucht vor dem Frühstück den Morgendienst, dann gibt es Essen und Ruhe und am Abend respektive am Nachmittag den zweiten Gottesdienst. Auf vielen Inseln gibt es riesige Kirchen verschiedener Glaubensrichtungen – von Katholiken über Protestanten bis hin zu Sieben-Tages-Adventisten und Bahai.

Wer mit der Predigt eines Geistlichen nicht d’accord geht, wechselt die Kirche. Das passiert auch hin und wieder, wie man mir erzählt hat. In aller Regel bleiben die Familien aber einer Kirche treu, denn diese richtet auch die Taufe, Hochzeit und Beerdigung aus.

Mädchen Samoa Kirche

Mädchen vor der Kirchentüre – Am Sonntag gibt es auch Kirchenschule

Die Sitten sind heute übrigens wesentlich lockerer als noch vor 40 oder 50 Jahren. Damals war das Schwimmen und Baden am Wochenende streng verboten. Noch heute gibt es auf den meisten Inseln keine Flüge am Sonntag – Ausnahme bilden Interkontinental-Verbindungen. Dafür gibt es dann keine Busverbindung von Samoas Flughafen in die Stadt.

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Volkswunsch in Aitutaki: Keine Flüge am Sonntag

Der Wunsch nach Sonntagsruhe ist auch auf anderen Inseln vorhanden: In Aitutaki fand ich dieses Schild…..

Mein Tipp

Samoa ist ein großartiges Reiseziel. Die Samoaner leben immer noch ein sehr traditionsverbunden – auch wenn die westlichen Werte zunehmend den „Faa Samoa“ aufweichen. Wer Sonntags hier ist, kriegt das voll zu spüren, denn neben dem Kirchgang gibt es absolute Ruhezeit. Es fahren keine Busse und vielerorts ist das Baden auch verboten.

Weitere Informationen: SOUTH PACIFIC TOURISM ORGANISATION (SPTO)

http://spto.org/  und http://www.samoa.travelWebsite-logo






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