Freitag , 1 März 2024

Aus dem Landrover, Kruger Nationalpark, Südafrika

Der Kruger Nationalpark in Südafrika war der erste Großwildpark Afrikas – und auch der erste, wo man als Individual-Reisender mit dem eigenen Pkw hineinfahren durfte. Mit einer Fläche von fast 20.000 km2 ist er größer als das Bundesland Niederösterreich. Auch wenn man hier als Reisender allein mit dem Auto durchfahren kann, so lohnt es sich dennoch, den Park mit einem erfahrenen Guide zu besuchen. Diese Experten finden nämlich die Tiere, weil sie wissen, wo sie sich versteckt halten bzw erfahren sie über Funk, was man gerade wo sehen kann. Nicht alle Wege im Park sind asphaltiert – sondern nur ein Mehr lesen »

Im Südpolarmeer, South Georgia, Antarctica

Eine Seefahrt im Südpolarmeer ist eine kritische Sache – vor allem wegen des Seegangs. Die „roaring 50s“ – so werden die Gewässer um den 50. südlichen Breitengrad auch genannt. Wissenschaftlich ausgedrückt heisst diese Region die Antarktische Konvergenz. Das Phänomen, dem man hier begegnet, basiert auf dem Zusammentreffen des warmen Meerwassers des Atlantiks mit jenem des kalten Wassers der Antarktis. Für Passagiere eines Schiffes bedeutet das unruhige See – denn anders als vermutet – vermischt sich das kalte Wasser nicht mit dem warmen. An diesem 27. Dezember 2014 war das etwa 350 km südwestlich von Südgeorgien an Bord der „Fram“ der Mehr lesen »

Aus dem Busfenster, Fuerteventura, Kanaren

Anders als Lazarote zeigt sich die Kanreninsel Fuerteventura. Hier ist vom einstigen vulkanischen Geschehen kaum mehr etwas bemerkbar. Vulkanische Aktivitäten gibt es schon seit vier bis fünftausend Jahren nicht mehr. Das Inselinnere ist karg und nur nur sehr spärlich besiedelt. Die zweitgrößte Kanareninsel bietet  auch einige landschaftliche Schönheiten und Besonderheiten. Zu den Auffälligsten gehören sicher die großen Dünen im Parque Nacional de Corralejo. Aber auch in anderen Teilen der rund 1.600 km2 großen Insel gibt es einige spektakuläre Landschaften und seltene Pflanzen wie das endemische Wolfsmilchgewächs Euphorbia handiensis (das ausschließlich hier vorkommt). Auf dem Weg durch diese Insel – an Mehr lesen »

Abflug von Lanzarote, Kanarische Inseln, Spanien

Lanzarote ist magisch – aus zuindest zweierlei Gründen: Zum Einen ist es die unfassbare Vulkanlandschaft mit dem Timanfaya-Nationalpark, zum Anderen ist es das Vermächtnis eines globalen Öko-Vordenkers, dem visionären César Manrique, der diesem Ambiente mit großer Liebe und großem Respekt entgegetrat (und der heute, fast 27 Jahre nach seinem Tod, immer noch so lebendig vorhanden ist). Lazarote hat sich in den letzten Jahren verändert – und wie überall auf der Welt haben gierige und egomanische Wirtschaftstreibende ohne Verständnis und Respekt vor Natur, Umwelt und Mitmenschen die Insel verändert. Doch ist es ihnen hier nicht so gelungen, die Gegend zu verschandeln Mehr lesen »

St. Pölten an der Westbahn, Niederösterreich

„Bahnfahren – Nerven sparen“ lautete dereinst der Werbeslogan der Bahn. Der schlechte Witz vor den großen Ferienzeiten war hingegen war anders: „Genießen Sie das Leben in vollen Zügen“. Man kann es drehen und wenden wie man will: die Eisenbahn war und ist ein Erfolgsmodell – und das vor allem da, wo sie große Zentren miteinander verbindet. Auf den Fernverkehrsstrecken in Mitteleuropa (und auch in Asien) hat sich in den vergangenen Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit massiv gesteigert. Mit dem Ausbau der Westbahn zwischen Wien und Linz ist auch dort die Höchstgeschwindigkeit auf 230 kmh gestiegen. Auch wenn die Schnellfahrstrecke ein bisschen Prestigeträger Mehr lesen »

Vor der Küste Korsikas, MS Berlin

Korsika ist eine Insel außergewöhnlicher Schönheit. Das erschließt sich einem schon, wenn man auch nur kurz hier ist. Das Spektakuläre an dem Mittelmeer-Eiland ist seine landschaftliche Vielfalt. Ich war nur einen Tag hier. Ich war an Bord der MS Berlin und wir hatten einen ganzen Tag hier. Man konnte einen Ausflug ins Landesinnere unternehmen – zu den Bergdörfern und dem Felsmassiv von Aiguilles de Bavella. Der Tag endete im idyllischen Hafen von Bonifacio, den wir ursprünglich hätten ansteuern sollen – was aber aufgrund der starken Dünung nicht möglich war. Und am frühen Abend legten wir dann ab – und nahmen Mehr lesen »

Von Nha Trang nach Dalat, Vietnam

Die Welt durch das Autofenster betrachtet: Auf dem Weg von der Küstenstadt Nha Trang ins Hochland nach Dalat. Wir waren schon eine ganze Weile mit dem Chauffeur unterwegs. Er konnte kein einziges Wort Englisch. Jedes mal, wenn wir etwas haben wollten, mussten wir mit der Agentin in Ho-Chi- Minh-City telefonieren. Das ist der Nachteil, wenn man eine Reise mit einer Agentur vor Ort bucht, die gerade keinen englischsprachigen Reiseleiter zur Verfügung hat. Dann wird man eben nur mit dem Fahrer auf Reisen geschickt. Autofahrten in Vietnam sind nicht ganz ohne, daher ist es klüger, nicht selbst zu fahren – auch Mehr lesen »

Dubai-Skyline aus dem Bus, Dubai, Vereinigte Emirate

Fast unwirklich sieht die Skyline von Dubai durch die stark getönten Fensterscheiben des Autobusses aus. Die Farben sind verändert, wirken ebenso künstlich wie dieses Elaborat in Mitten der Wüste. Vor knapp 50 Jahren standen hier lediglich einige Lehmhütten. Dubai könnte als Paradebeispiel für den Größenwahn des Homo sapiens stehen. Dafür, dass der Mensch – zumindest für einen gewissen Zeitraum -glaubt, er könne der Natur alles abringen und die Naturgewalten bändigen. Dubai ist somit auch ein Paradebeispiel für den Raubbau des Menschen an der Umwelt und für uneingeschränkte Gier. Man muss kein hellsichtiger Wahrsager sein, um vorherzusagen, dass diese Metropolis dem Mehr lesen »

Ein Esel, Jebel Qara, Salalah, Oman

Im Hinterland von Salalah erheben sich Berge und Hochebenen. Die karge Landschaft ist reizvoll – vor allem knapp nach dem Sommer. Denn während der restliche Teil des Landes kaum Niederschläge bekommt, liegt der Süden im Einflussbereich des Monsuns. Dieser bringt erhebliche Mengen von Regen und verwandeln die Einöde plötzlich in eine blühende Region. Selbst im Oktober, wenn die Temperaturen hier langsam wieder steigen – und  für ideales Badewetter sorgen während Europa in Kälte erstarrt – sind noch vereinzelt die Blüten der letzten Wildpflanzen sichtbar. In der Hochebene begegnet man zwei Tieren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: wildlebenden Eseln und Dromedaren Mehr lesen »

Ein Krokodil, Felsenfestung von Sigiriya, Sri Lanka

Mitten im Dschungel im Herzen Sri Lankas erhbt sich ein bizarrer Felsen, der einst mit den weitläufig angelegten luxuriösen Gartenanlagen ein höfisches Paradies bildete. Die Rede ist von der Felsenfestung von Sigiriya. Auch wenn heute die nahezu ganze Palastanlage auf dem Plateau des Gneisfelsens verfallen ist – so gibt es dennoch viel zu sehen hier. Die weitläufig angelegten Gartenanlagen – deren Muster von oben erst richtig sichtbar wird – bestehen zum Teil immer noch. Ein ausgeklügeltes Bewääserungssystem versorgte nicht nur die ganze Analge mit Wasser, sondern lieferte auch für die zahlreichen Bassins Wasser. Ich war mit meiner Gruppe recht früh Mehr lesen »